Stellungnahme des Marktes Höchberg zum gewalttätigen Angriff am Abend des 19.07.2026 in Höchberg
„Die Tat erfüllt uns mit großer Betroffenheit. Für Gewalt, Antisemitismus und jede Form von Hass ist in Höchberg kein Platz.“, so Bürgermeister Alexander Knahn.
Nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen ist der mutmaßliche Täter nicht in Höchberg wohnhaft. Zwar wurde dem Markt Höchberg im Nachhinein berichtet, dass die betreffende Person zuvor bereits im Ort gesehen worden war, ein Wohnsitz oder sonstiger Bezug zur Gemeinde ist nach aktuellem Kenntnisstand jedoch nicht bekannt.
Wichtig ist Bürgermeister Knahn zudem die zeitliche und örtliche Einordnung des Vorfalls: „Der Angriff ereignete sich erst nach dem offiziellen Ende des Marktfestes am Ortseingang und weit entfernt vom eigentlichen Veranstaltungsbereich in der Ortsmitte. Die Besucherinnen und Besucher des Marktfestes haben weder von dem Geschehen, noch von den im Hintergrund ergriffenen Maßnahmen etwas mitbekommen. Das Fest selbst verlief friedlich.“
Weil der mutmaßliche Täter bereits während des laufenden Festbetriebs einzelnen Personen aufgefallen war, wurde durch Bürgermeister Alexander Knahn vorsorglich die Polizeiinspektion Würzburg-Land verständigt, damit diese Präsenz zeigt und gegebenenfalls präventiv tätig sein kann.
Für das Marktfest bestand – wie bei vergleichbaren Veranstaltungen – ein umfassendes Sicherheitskonzept mit entsprechenden Absperrungen sowie einem eingesetzten Sicherheits- und Sanitätsdienst. Der nun bekannt gewordene Angriff ereignete sich jedoch außerhalb des Festgeländes und nach dem offiziellen Veranstaltungsende.
Die Hintergründe des Geschehens werden nun von den zuständigen Ermittlungsbehörden umfassend aufgeklärt. Der Markt Höchberg steht in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden und wird deren Ermittlungen, im Rahmen seiner Möglichkeiten selbstverständlich unterstützen.
Der Markt Höchberg ist in Gedanken bei dem Opfer dieser schrecklichen Gewalttat. Wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung.