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Erlebenswertes
Im „Werksandsteinbruch Höchberg“ erreicht der Sandstein als feste Bank eine Mächtigkeit bis zu sechs Meter; darüber liegen mit der sogenannten „Albertibank“ noch sandige Tonschiefer mit Kalksteinbänken. Von den rund 150 bekannten Werksandsteinabbauen in Franken ist der Steinbruch Höchberg einer der größten und am besten erhaltenen. Er wurde als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bay. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit.
Der Kulturweg HöchPunkte ist ein Projekt des Verschönerungsvereins Höchberg mit Unterstützung der Marktgemeinde Höchberg und Förderung durch die Regierung von Unterfranken.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Verschönerungsvereins Höchberg.
HOMEPAGE – Verschönerungsverein Höchberg
Der bekannteste Wanderweg auf Höchberger Gemarkung ist der „Naturpfad“. Er führt vom Kloster Oberzell durch den Staats- und Gemeindewald bis zum Erbachshof. Auf der Wanderung kommt man an sechs kleinen Seen vorbei. Der „Naturpfad“ ist ausgeschildert. Die Wanderung dauert etwa zwei Stunden. Eine ausführliche Beschreibung zum Naturpfad finden Sie auch in nebenstehendem Auszug aus dem „Heimatbuch und Chronik“ des Marktes Höchberg von 1993.
Auszug „Heimatbuch und Chronik“ (1993) zum Höchberger Naturpfad
Schöne Wanderwege sind auch die Wege zur Frankenwarte und in das Steinbachtal. Ausgangspunkt ist das „Kreuzle“, welches am Ende der Straße „Weg zum Kreuz“ steht.
Nutzung von „Eh-da-Flächen“ als Bienenweiden
Ein besonderes Augenmerk genießen die sogenannten „Eh-da-Flächen“ in Höchberg. Damit sind Flächen, wie zum Beispiel Straßenbegleitgrün und Wegränder, Verkehrsinseln, unbebaute Grundstücke oder auch Grünflächen wie am Friedhof gemeint, eben Flächen, die „eh da“ sind. Denn ebensolche Flächen lassen sich gezielt ökologisch aufwerten, indem attraktive Blühflächen und damit Nahrung für unzählige Schmetterlinge, Bienen, Hummeln & Co. geschaffen werden – ganz im Sinne des mit überwältigender Mehrheit unterzeichneten Volksbegehrens zur Artenvielfalt in Bayern in diesem Jahr.
Die gemeindliche Bauverwaltung entwickelt bereits seit einigen Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Gärtnerteam des Bauhofs ein naturnahes Begrünungskonzept um solche Flächen nach und nach als „Bienenweiden“ aufzuwerten. So wurde beispielsweise entlang der Heidelberger Straße auf einer Gesamtlänge von ca. 100 Metern eine bereits mit 50 verschiedenen Wildblumen- und -kräutern bestückte Roll-Sommerblumenmischung ausgelegt. Die Mischung besteht aus ausgesuchten, einjährigen und mehrjährigen Wildkräutern, die der Bienenweide mit ihrer Blühfreudigkeit und einem reichen Nektar- und Pollenangebot von April bis November ihren besonderen Wert verleihen.
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